Nur
entstörte Kerzenstecker verwenden!
Nicht entstörte Stecker verursachen heftige Störstrahlung,
die die Elektronik empfindlich stören.
Sehr gut sind NGK-Stecker mit internem 5kOhm-Widerstand
geeignet.
Fehlerquellen:
Startet nicht:
Sollte der Motor nicht starten, sondern im Gegenteil der Startvorgang schlagartig abgewürgt wird, dann sind die Zündspulen vertauscht. In diesem Fall die Zündkabel oder die Anschlüsse der Spulen tauschen.
Zur grundsätzlichen Funktionskontrolle beide Kerzen herausschrauben, wieder in die Stecker stecken und auf die Zylinder oder Motorblock legen. Wird jetzt der Anlasser betätigt, kann mit einer Stroboskoplampe schon sehr gut der Zündzeitpunkt im OT überprüft werden.
Wenn der Kurvenschalter auf Stellung '0' steht, feuern die Zündkerzen im Testmodus. So kann überprüft werden, ob Zündspulen und Betriebsspannungen richtig angeschlossen sind.
Sollte der Motor bei langsam drehenden Anlasser nicht starten, fällt die die Batteriespannung wahrscheinlich unter die minimale Versorgungsspannung der Zündung (ca. 7V). In diesem Fall Batterie laden oder ankicken.
Unregelmäßige Aussetzer :
Setzt der Motor während der Fahrt manchmal für 2-3 Sekunden aus und läuft danach ganz normal weiter, bedeutet das, daß die Zündung zurückgesetzt wird. Die Ursache dafür können defekte Kerzenstecker oder ein loses Zündkabel in Spule oder Stecker sein. Aber in den meisten Fällen ist ein Wackelkontakt in der Betriebsspannungszufuhr der Verursacher (Kill-Schalter, Zündschloß, Sicherungshalter, Steckkontakte). Zum Test kann man eine direkte Leitung von den Zündspulen und der Zündungsbox zum Pluspol der Batterie legen. Ebenso sollte die Masseverbindung zum Rahmen sorgfältig überprüft werden. Bei Kontakten oder CDI fällt so ein Wackelkontakt seltener auf, da spielen ein paar Millisekunden Spannungsunterbrechung keine Rolle, Elektronik reagiert da schon empfindlicher.